Die Arbeitsgruppe „Epstein-Files“ der AfD-Bundestagsfraktion hat am Montag, den 13.04.2026, ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Arbeitsgruppe ist die umfassende parlamentarische Aufklärung möglicher Deutschlandbezüge im Zusammenhang mit dem internationalen Epstein-Komplex.
Die interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppe vereint Abgeordnete und Fachpolitiker aus den Bereichen Inneres, Finanzen, Verteidigung, Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung sowie Kultur und Medien. Unterstützt wird sie durch Referenten und Mitarbeiter der entsprechenden Arbeitskreise.
Zum Leiter der Arbeitsgruppe wurde Sascha Lensing (MdB) gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Dr. Götz Frömming, (MdB). Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind die Bundestagsabgeordneten Hauke Finger (MdB), Prof. Dr. Daniel Zerbin (MdB) sowie Kay Gottschalk (MdB).
Hintergrund der Einrichtung ist die anhaltende internationale Aufarbeitung der sogenannten „Epstein-Files“. Diese werfen grundlegende Fragen zur Rolle von Finanzinstitutionen, zur Wirksamkeit staatlicher Kontrollmechanismen sowie zu möglichen Verflechtungen zwischen Wirtschaft, Politik und internationalen Netzwerken auf.
„Die internationale Entwicklung zeigt, dass der Fall Epstein weit über einen einzelnen Kriminalfall hinausgeht. Es besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse daran, mögliche Verbindungen nach Deutschland umfassend aufzuklären“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Sascha Lensing.
„Es geht ausdrücklich um eine sachliche und transparente Aufklärung möglicher Zusammenhänge. Die Arbeitsgruppe soll dazu beitragen, offene Fragen strukturiert und parlamentarisch zu klären“, so Lensing weiter.